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"Anderthalb Stunden zu spät"

Pierre und Laurence könnten eigentlich sehr zufrieden sein. Das letzte Kind ist aus dem Haus, um in Straßburg zu studieren, nun gilt es, sich mit Elan dem neuen Lebensabschnitt hinzugeben. Pierre freut sich darauf, auch auf die Zeit im Ruhestand. Doch Laurence leidet unter dem Empty-Nest-Syndrom, fühlt sich plötzlich überflüssig und ohne jegliche Motivation. Beide sind zu einem wichtigen Abendessen bei Jerome Chalmet eingeladen, Pierres Geschäftspartner. Laurence hat aber absolut keine Lust, hinzugehen. Sie zickt und zögert und zweifelt, während Pierre zwischen Eingeschnapptsein und Einsicht hin- und herschwankt. Der Abend gerät in eine bedrohliche Schieflage, und mit ihm die Beziehung. Dass dann doch noch alles ins Lot kommt, ist wohl auch dem Wohnzimmer zu verdanken, das zum potentiellen Bordell umfunktioniert werden könnte. Vor allem aber der Liebe, die in der Lage ist, solche gefährlichen Klippen zu umschiffen

Das Publikum hat viel zu lachen und noch mehr zu schmunzeln, kommt einem doch vieles allzu bekannt vor, was da wie verhandelt wird… Das Premierenpublikum war hingerissen.“ Lübeckische Blätter

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